Fahrzeugtest eines Verbrenners ? Warum ?

„Wie ? Du fährst einen Verbrenner Probe ?“

Diese nicht ganz ernst gemeinte Frage wurde mir auf Facebook gestellt. Auch wenn die Frage sicher nicht ernst gemeint war, möchte ich kurz darauf eingehen. Ich bin kein überzeugter Öko-Elektromobilist, auch wenn manch einer mir das unterstellt. Ich fahre eher aus Protest und Interesse als Zweitfahrzeug ein Elektrofahrzeug. In erster Linie waren es die Preiskapriolen an der Tankstelle, welche mich zu diesem Schritt veranlasst haben. Mittlerweile haben wir Preissprünge von bis zu 20 Cent an einem Tag – dies ist nun wirklich nicht mehr auf den Rohölpreis zurückzuführen sondern pure Abzocke durch die Mineralölkonzerne. Um dem ein wenig entgegen zu wirken, wurde unser Zweitfahrzeug ein elektrisches Fahrzeug. Auch wenn es unterm Strich nicht wesentlich günstiger ist, elektrisch zu fahren, so schont es zumindest meine Nerven und aktuell sogar noch den Geldbeutel, denn ich zahle selten für den Strom in meinem Akku, da ich meist öffentlich Lade.

Elektromobilität hat Grenzen

Doch so schön die Elektromobilität ist, so hat sie durchaus ihre Grenzen. Wer sich keinen Tesla für über 100000 € (in der Power Variante mit großem Akku) leisten kann, der muss sich aktuell mit Reichweiten zwischen 150 und 200 Kilometern begnügen. Eine Urlaubsfahrt wird da zum Abenteuer und wer dazu noch Kinder hat, braucht Platz im Fahrzeug, was sogar im Tesla Model S schwierig werden kann. Wer dann, wie ich, noch eine mobile Disco besitzt für den wird die Auswahl an elektrischen Alternativen knapp. Einzig der Kangoo Z.E. wäre eine Alternative. Das Fehlen des Chameleon-Chargers und die dadurch entstehenden langen Ladezeiten, wie auch die geringe Reichweite von real 80 bis 125 Kilometern sind allerdings für meine Zwecke Kick-Out Kriterien.

Also doch wieder ein Verbrenner für lange Strecken und als Lastesel. Auch wenn die Energieausbeute eines Verbrenners schlecht ist, so werden auch diese Motoren immer effektiver. V6-Dynamik bei 4-Zylinder-Verbrauch, das verspricht Mercedes mit der neuen V-Klasse. Ob das stimmt, ist in den nächsten Tagen hier nachzulesen.

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