Der Anfang meiner Überlegungen

Trabant NT_webB-Klasse F-Cell 2011Seitdem im Jahr 2009 der Preis für einen Liter Diesel auf über einen Euro geklettert ist, trage ich mich mit dem Gedanken auf Alternativen umzusteigen. Leider gab es auf der IAA außer der Vision eines neuen Trabants und eines Vorserienmodells des Smart ED nicht viel zu sehen. Also hieß es erst einmal abwarten, 2 Jahre später beschäftigte man sich auf der IAA schon deutlich mehr mit dem Thema Elektromobilität, ich durfte zum ersten Mal auf einem Parcour eine A-Klasse mit E-Antrieb fahren. Zunächst musst ich mich erst einmal daran gewöhnen, dass dem Dreh am Zündschlüssel nichts folgte außer Stille. Einzig eine Anzeige im Armaturenbrett signalisiert: Das Auto ist betriebsbereit.
„Sie könnten jetzt los fahren“ sagte mir der nette Mensch vom Mercedes-IAA-Team, noch ein wenig irritiert löste ich die Bremse, so wie ich es von meiner C-Klasse kannte und das Auto setzte sich lautlos in Bewegung, wie bei einem herkömmlichen Fahrzeug mit Automatik nur eben fast völlig lautlos. „Treten Sie ruhig mal richtig aufs Gas“ kam es dann sehr freundlich von rechts, worauf ich entgegnete, dass er mit solchen Aussagen vorsichtig sein sollte, da ich im Rettungsdienst arbeite und dann durchaus richtig Gas geben würde. Gesagt getan und es kam mir vor, als würde mir jemand in Kreuz treten. Die A-Klasse zog weg, wie an einem Gummiband gezogen, einfach beeindruckend und ich hätte sie sofort mitgenommen, wäre diese Kleinserie an produzierten A-Klassen nicht völlig unbezahlbar. Also weiter auf der IAA umschauen, was der Wettbewerb zu bieten hat und in der Tat, seit 2009 hat sich in Sachen alternativer Antriebe doch Einiges getan.

Fahrzeuge wie der Opel Ampera zeigten, dass Elektromobilität keine Zukunftsmusik mehr ist und sogar die Reichweitenproblematik dank Rage-Extendern gelöst werden kann, wenn auch zu hohen Preisen.

  • Eine A-Klasse mit E-Antrieb ? Unbezahlbar !
  • Der Smart ED ? Zu klein und dafür zu teuer !
  • Opel Ampera ? Mit 42500 € auch zu teuer !
  • Chevrolet Volt ? Zwar etwas günstiger als der Ampera aber passt auch nicht in mein Budget…

Erstmals konnte man sich auf der IAA 2011 die Z.E.-Fahrzeuge von Renault betrachten, den Kangoo, den Fluence und Twizy. Renault war damals der einzige Hersteller, welcher (neben dem Smart ED) halbwegs bezahlbare Konzepte vorstellte, leider kommt zu dem Fahrzeugpreis noch eine Batteriemiete hinzu, welche den Preisvorteil der Energiekosten drastisch schwinden lässt, doch zum Thema Batteriemiete mehr im Blog…

Durch den kurzen Exkurs mit der A-Klasse war ich also infiziert und hinzu kam, dass mich die Preiskapriolen an den Tankstellen extrem nervten, also war mein Resümée nach der IAA 2011, den Markt zu beobachten und zu schauen, was noch so an Autos kommt. Vor Allem das Konzept des Renault ZOE klang interessant zumal es das erste Fahrzeug war, welches für mich in einem halbwegs vernünftigen Preis-Leistungs-Verhältnis stand. Das Warten auf ZOE hatte begonnen.

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2 Antworten zu Der Anfang meiner Überlegungen

  1. Sven Lader sagt:

    Ich bin von Fahrzeugen mit Elektro-Antrieb total überzeugt! Ich würde mir so gerne einen Wagen von Tesla kaufen, allerdings fehlt mir noch das nötige „Kleingeld“ dafür.

  2. Fritz sagt:

    Ich denke schon seit 2005 über Elektromobilität nach. Ich habe mich unsterblich die Autos von Tesla verliebt. Besonders in das Model X. Leider sind die Preise noch so astronomisch hoch, dass der Kauf solcher KFZ für mich einfach nicht drin ist.

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